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 Maßnahmen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie
 

 » Die Sprache gleicht dem im Stein schlummernden Feuerfunken. Ehe man gelernt hatte, ihn hervorzulocken, schien sein Dasein nur durch ein Wunder erklärlich. Einmal entzündet, pflanzte er sich mit unglaublicher Leichtigkeit fort « (Wilhelm von Humbold)
    Sie machen sich Gedanken, weil Ihr Kind nicht so spricht wie andere Kinder?
    Oder haben Sie Probleme, weil Ihr Kind weder essen noch trinken will?
    Oder kennen Sie jemanden, der einen Schlaganfall oder einen Unfall hatte und jetzt nicht mehr so wie vor dem Ereignis sprechen kann?

    Sollten Sie sich im Bezug auf das Sprach- und Kommunikationsverhalten Ihres Kindes oder Ihres Angehörigen unsicher sein, so sollten Sie zunächst Ihren Kinderarzt, HNO-Arzt oder Hausarzt aufsuchen und Ihre Beobachtungen schildern.

    Wenn sich Ihr Verdacht bestätigt, wird Ihr Arzt eine Verordnung für Stimm- Sprech- und Sprachtherapie ausstellen. Es ist auch möglich, eine Verordnung mit lediglich 1-2 Therapieeinheiten zu erhalten, in denen dann eine differenzierte Diagnostik durchgeführt werden kann. Im Anschluss daran wird die weitere Notwendigkeit für eine Therapie in Absprache mit dem verordnenden Arzt beurteilt. Bei Kindern bezahlen in diesem Fall die gesetzlichen Krankenkassen die Therapie. Bei erwachsenen Patienten übernehmen die Krankenkassen einen Großteil der Behandlungskosten und der Patient leistet seinen Anteil im Rahmen einer gesetzlich festgelegten Zuzahlung.
    Um die bestmögliche Therapie zu gewährleisten, findet ein regelmäßiger Austausch mit allen beteiligten Ärzten und ggf. auch Therapeuten (z.B. Ergotherapie, Physiotherapie) und mit Kindergärten, Schulen und Wohnheimen statt (interdisziplinäres Arbeiten).

    Nach jeder Verordnung erhält der Arzt einen detaillierten Bericht über den Stand der Therapie und die Prognose.

    Durch langjährige Erfahrung verbunden mit regelmäßiger intensiver Fortbildung biete ich Ihnen individuelle, auf Sie oder Ihr Kind zugeschnittene Sprachtherapie.

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 :: Störungen der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung
    z. B. bei Entwicklungsstörungen, frühkindlicher Hirnschädigung, Mehrfachbehinderungen oder genetisch bedingten Krankheiten, Hörstörungen, Anomalie der Zahnstellung, des Kiefers oder des Gaumens Sprachentwicklungsstörungen zeichnen sich dadurch aus, dass mehrere sprachliche Ebenen von Auffälligkeiten betroffen sind.

    Schwierigkeiten können auftreten:

    • im Wortschatz
    • im Sprachverständnis
    • in der Lautbildung ("Aussprache")
    • in der Grammatik
    • in der Motorik und der motorischen Koordination bei Atmung, Stimmbildung und Artikulation

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 :: Störungen der Sprache nach Abschluss der Sprachentwicklung
    z. B. durch intracerebrale Blutungen, Hirnkontusionen, Encephalitiden, Hirntumoren, Hirnoperationen, degenerative Erkrankungen oder Schädel-Hirn-Traumen.

    In Begleitung von neurologischen, psychischen und neurophysiologischen Störungen kann es außerdem zu Störungen in den Bereichen

    • der Wortfindung
    • des Sprechens
    • des Schreibens
    • der Artikulation
    • des Satzbaus
    • des Sprachverständnisses

    kommen. Das Ziel der sprachtherapeutischen Maßnahmen ist die Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten bis hin zur Normalisierung oder dem Erreichen einer sprachlichen Kommunikationsfähigkeit. Gegebenenfalls ist die Schaffung nonverbaler Kommunikationsmöglichkeiten im Rahmen der Unterstützen Kommunikation erforderlich.

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 :: Störungen der Sprechmotorik
    z. B. bei cerebralen Durchblutungsstörungen, Tumorerkrankungen, Entzündungen, Traumata, infantilen Cerebralparesen, MS, ALS, Ataxien oder Dystonien

    Bei einer Störung der Sprechmotorik (Dysarthrie / Dysarthrophonie / Sprechapraxie) kann es u.a. dazu kommen, dass die Aussprache undeutlich, die Atmung beeinträchtigt ist und auch die stimmlichen Fähigkeiten nicht dem Zustand vor der Erkrankung entsprechen. Häufig kommen zu den genannten Symptomen noch eine Facialisparese (= Lähmung des Nervens, der die Gesichtsmuskulatur versorgt) und eine Schluckstörung.

    Auch in diesem Bereich zielen die Maßnahmen der Sprachtherapie auf das Erreichen einer Kommunikationsfähigkeit.

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 :: Störungen des Schluckaktes
    z. B. bei cerebralen Durchblutungsstörungen, Tumoren, Entzündungen, infantilen Cerebralparesen oder Ataxien.

    Problemlos essen und trinken zu können, ist für gesunde Menschen eine Selbstverständ- lichkeit. Bestimmte Erkrankungen können aber beim Schlucken zu Beeinträchtigungen führen. Sie können gefährlich sein (Aspirationspneumonien) und eine große Einbuße in der Lebensqualität darstellen.

    Schluckstörungen (Dyphagien) haben unterschiedliche Ursachen und treten beispielsweise bei Krankheiten aus dem Bereich der Neurologie, der inneren Medizin und der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde auf. Die Behandlung einer Schluckstörung setzt sich zusammen aus der medizinischen Therapie der Grunderkrankung, Anpassung der Nahrung, ggf. Sondenernährung sowie pflegerischen, physiotherapeutischen und sprachtherapeutischen Maßnahmen. Hier wird schon deutlich, dass bei dieser Problematik sowohl bei der Diagnostik als auch bei der Therapie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen immens wichtig ist.

    Die Sprachtherapie trainiert die Grundlagen wie Atmung, sicheren Verschluss des Kehlkopfs (=schützt die darunter liegenden Atemwege), verbessert die Wahrnehmungsleistungen, hemmt unerwünschte Reflexreaktionen und bereitet die beteiligte Muskulatur auf den Schluckvorgang vor. Nach Erarbeitung der Grundlagen ist es dann das Ziel, das Schlucken von Nahrung und Flüssigkeit nach und nach wieder aufzubauen.

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